Wir lieben das Bereisen ferner Orte, das Entdecken neuer Lieblingsplätze, das Ausbrechen aus unseren Routinen und das Eintauchen in andere Welten, das Kennenlernen anderer Kulturen und die Begegnungen mit neuen Menschen, das Probieren unbekannter Speisen, das Verausgaben bei spannenden Aktivitäten, die Abwechslung zu unserem Alltag und das Schaffen von unvergesslichen Erinnerungen. Leider kann aber Reisen mit verschiedenen ökologischen und sozialen Auswirkungen verbunden sein, insbesondere durch Transport, Ressourcenverbrauch und touristische Infrastruktur. Der Tourismussektor trägt weltweit zu Treibhausgasemissionen bei, insbesondere durch Flugreisen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer ökologischer, sozialer, kultureller und ökonomischer negativer Auswirkungen, die schwerer messbar, aber zweifelsohne vorhanden sind.
Doch wenn Nachhaltigkeit auf Fernweh trifft, muss das nicht zwangsläufig in einem Widerspruch enden. Slow Travel – zu deutsch “Langsames Reisen” – ist das Gegenkonzept zum Tourismusboom der vergangenen Jahrzehnte und beschreibt einen Ansatz, bei dem langsamer, bewusster und häufig mit stärkerem Fokus auf lokale Erlebnisse gereist wird. Ein Reisen, das darauf abzielt, den eigenen Ressourcenverbrauch möglichst bewusst zu gestalten und mehr Zeit zum Entspannen, ganzheitlich Erleben, Durchatmen und Reflektieren lässt.
Das A und O des achtsamen Reisens liegt vor allem in der Recherche, Planung und Vorbereitung. Nur wenn Du Dich mit dem Thema auseinandersetzt und weißt, welche die größten Problematiken beim Reisen darstellen, kannst Du nach alternativen Wegen suchen und Dich unterwegs umweltschonender verhalten. Um Dir die Planung ein wenig zu vereinfachen, haben wir im Folgenden die wichtigsten Tipps zum achtsamen Reisen zusammengefasst.
