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Mode im Wandel: Werden Umwelt- und Sozialaspekte zum neuen Luxus?

Mode im Wandel: Werden Umwelt- und Sozialaspekte zum neuen Luxus?

Sustainability

Die Modebranche, ein Ort, der ständigen Wandel und Innovation verspricht, steht heute vor einer ihrer größten Herausforderungen: der Integration von Umwelt- und Sozialaspekten in bestehende Geschäftsmodelle

Die Zahl der Konsument*innen, die sich mehr Transparenz sowie die Berücksichtigung von Umwelt- und Sozialaspekten in der Modebranche wünschen, wächst. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie sich Produkte mit höheren Umwelt- und Sozialstandards für möglichst viele Konsument*innen zugänglich gestalten lassen. Führt das in der Konsequenz zu einer neuen Definition von Luxus in der Modeindustrie? Welche Werte der Identifikation sollen Luxusgüter zukünftig verkörpern? Reichen Exklusivität, Status, Überfluss und Tradition zukünftig noch aus, um das Luxussegment zu bespielen oder muss ein Systemwandel her, der Luxusmarken stärker mit Umwelt- und Sozialaspekten verknüpft?

Die Produktion nachhaltiger Mode ist komplex und mit zahlreichen Hürden verbunden, die Unternehmen dazu zwingen, ihre Strategien und Geschäftsmodelle zu überdenken. Welchen Unternehmen wird das möglich sein?

Haben kleine Labels, die sich einer ganzheitlich nachhaltigen Strategie unterziehen, eine Chance, sich neben etablierten (Luxus-) Marken zu platzieren, bei denen Konsument*innen bereits eine höhere Preisakzeptanz haben?

Dieses Journal wirft einen Blick auf verändertes Konsument*innenverhalten und das bedeutende Problem der Umstrukturierung, dem sich Unternehmen in der Modebranche bei der Verfolgung nachhaltiger Ziele gegenübersehen.

Detailaufnahme der Hand eines Models hinter ihrem Rücken mit gestackten Ringen von Maren Jewellery aus recyceltem Gold

"One day we’ll wake up and green will not be the new black, it will be the new invisible. Meaning, no longer will sustainable be the exception or something that’s considered au courant; instead it will be a matter of course – something that all designers incorporate into their design ethos."

Summer Rayne Oakes, Nachhaltigkeitsaktivistin und Autorin

Die Nachfrage nach Mode mit Umwelt- und Sozialanspruch wächst

In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich das Konsumverhalten der Menschen grundlegend gewandelt, wie eine Studie von Bain & Company zeigt und nachhaltige Mode ins Blickfeld rückt. Denn anhand der bekannten Maslowschen Bedürfnispyramide zeigt die Studie auf, wie sich die Bedürfnisse beim Kauf eines Produktes verschieben und welche Werte dabei verstärkt in den Fokus rücken.

So ist zu erkennen, dass sich Kund*innen heutzutage neben Qualität und Funktionalität zunehmend auch auf Werte wie Transparenz, Umweltaspekte und soziale Verantwortung achten.

Grafik der Bedürfnispyramide beim Produktkauf von Funktionalität als Basis bis hin zu Welt verändernd von Maren Jewellery

Vgl. Studie von Bain & Company aufgerufen am 25.09.2023

Die Studien deuten darauf hin, dass Umwelt- und Sozialaspekte für viele Verbraucher*innen bei Kaufentscheidungen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Der Markt für Mode mit Nachhaltigkeitsanspruch wächst demnach stetig an, vor allem bei den jungen Generationen, wie eine Studie von McKinsey bestätigt. 

Infografik von Maren Jewellery zu einer Studie über das Konsumverhalten der verchiedenen Altersgruppen in den USA zum Thema nachhaltige Mode

Vgl. Studie McKinsey aufgerufen am 25.09.2023

Laut dieser Studie von McKinsey beliefen sich im Jahr 2019 sogar im Luxusbereich bereits 26% aller Einkäufe auf Modeartikel, die von den Studienautor*innen dem Nachhaltigkeitssegment zugeordnet wurden, Tendenz steigend. 20% der Befragten gaben Nachhaltigkeit als Grund für ihre Kaufentscheidung an. Dabei wird prognostiziert, dass in 10 Jahren Labels mit Nachhaltigkeitsmaßnahmen 85% des Marktanteils ausmachen werden. 

Dies verdeutlicht nicht nur den Wandel in den Prioritäten der Konsument*innen, sondern auch die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit im Luxussegment und nachhaltiger Mode. Es ist klar erkennbar, dass Luxus und Nachhaltigkeit nicht mehr als unvereinbare Begriffe angesehen werden, sondern vielmehr Hand in Hand gehen, um die Zukunft der Modeindustrie zu gestalten. Auf diesen Fakt wird im Verlauf des Journals noch näher eingegangen.

Die Erkenntnisse aus diesen Studien verdeutlichen aber auch, dass der Übergang zu nachhaltigem Handeln für Unternehmen keine einfache Aufgabe ist, wie die Autor*innen der Studie betonen. Trotz aller Bemühungen zur Transformation von Unternehmen haben sich Programme zur nachhaltigen Entwicklung als besonders herausfordernd erwiesen. Tatsächlich wurden bisher lediglich 4% der Nachhaltigkeitsprogramme von Unternehmen vollständig umgesetzt, während 47% dieser Programme gescheitert sind.

Nachhaltigkeit umsetzen – Das Problem der Umstrukturierung in der Modebranche

Die Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen in der Modebranche und der Produktion von nachhaltiger Fashion stellt Unternehmen vor ein erhebliches Problem, das mit zahlreichen Herausforderungen einhergeht. Ein zentrales Dilemma besteht darin, dass es in der Branche nach wie vor keine einheitlichen Standards für nachhaltige Praktiken gibt. Dies führt dazu, dass Unternehmen oft vor der schwierigen Entscheidung stehen, ob sie ökologische oder soziale Aspekte der Nachhaltigkeit priorisieren sollen. Diese Unsicherheit kompliziert die Umstrukturierung ihrer Geschäftsprozesse und macht es schwer, klare Nachhaltigkeitsziele zu setzen.

Größere Unternehmen stehen außerdem vor der Herausforderung, vertrauenswürdige Lieferketten und Produzent*innen zu finden, um nachhaltige Mode in größeren Massen herzustellen. Die Umstellung auf nachhaltige Praktiken erfordert oft eine grundlegende Neugestaltung der gesamten Wertschöpfungskette, von der Beschaffung nachhaltiger Materialien bis hin zur Vermarktung. Dies ist ein komplexer Prozess, der viel Zeit und Ressourcen in Anspruch nimmt.

Aufgrund dieser Schwierigkeiten setzen viele große Mode-Unternehmen oft nur auf einzelne Sonderkollektionen oder einzelne Produkte, die als nachhaltig beworben werden.

Kritiker*innen sehen darin mitunter das Risiko von Greenwashing, wenn Nachhaltigkeitsmaßnahmen nur einzelne Produkte betreffen und nicht die gesamte Geschäftstätigkeit.

Die Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen in der Modebranche ist eine komplexe Aufgabe, die von Unternehmen eine ernsthafte Umstrukturierung erfordert. Es ist entscheidend, dass die Branche gemeinsam mit Regierungen, NGOs und Verbraucher*innen daran arbeitet, klare und einheitliche Nachhaltigkeitsrichtlinien und -strategien zu entwickeln. Nur so kann die Modeindustrie langfristig eine nachhaltigere Zukunft mitgestalten und Nachhaltigkeit zu einem zugänglichen Luxusgut für eine breitere Bevölkerungsschicht machen.

Die 8 wichtigsten Themen, die bei der nachhaltigen Beschaffung von Bekleidung im Vordergrund stehen werden – Infografik von Maren Jewellery

Vgl. Studie McKinsey aufgerufen am 25.09.2023

Luxus im Wandel – Werden Umwelt- und Sozialaspekte zum Wettbewerbsvorteil?

Die Kombination von Luxus und Nachhaltigkeit mag auf den ersten Blick paradox erscheinen. Assoziiert man Luxus häufig mit Verschwendung und Exklusivität, steht Nachhaltigkeit für sparsamen und umweltfreundlichen Konsum. Doch bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass Luxus in seiner Essenz auch für Werthaltigkeit und Seltenheit steht – Qualitäten, die sich gut mit dem Konzept der nachhaltigen Mode vereinbaren lassen.

Luxusartikel sind von Natur aus auf eine kleine, exklusive Zielgruppe ausgerichtet. Anders als bei Massenproduktion und Fast Fashion, wo Produkte in großen Mengen und in kurzer Zeit hergestellt werden, sind Luxusgüter darauf ausgelegt, lange Zeit zu bestehen. Sie werden mit höchster Sorgfalt und Qualität gefertigt, was ihre Lebensdauer erheblich verlängert und dazu beiträgt, Ressourcen zu schonen.

Ein zudem bemerkenswerter Aspekt ist, dass Luxuslabels in der Regel weniger vor den Herausforderungen der Umstrukturierung stehen, die für viele Mainstream-Modeunternehmen typisch sind. Dank höherer Margen verfügen Luxusmarken häufig über größere finanzielle Spielräume, um in transparente Lieferketten, alternative Materialien und zusätzliche Kontroll- und Prüfprozesse zu investieren. Darüber hinaus produzieren sie in deutlich geringeren Mengen im Vergleich zu Fast-Fashion-Unternehmen, da ihre Kollektionen in der Regel kleiner und zeitloser sind. Dies ermöglicht es Luxuslabels, die höheren Kosten für nachhaltige Praktiken leichter zu tragen oder diese an ihre kauffreudige Kundschaft weiterzugeben.

Luxusmarken verfügen häufig über Rahmenbedingungen, die die Umsetzung bestimmter Nachhaltigkeitsmaßnahmen erleichtern können. Werden Luxusmarken dadurch einen Wirtschaftsvorteil gegenüber kleinen Marken haben und damit zu den Gewinnern des Jahrzehnts der Nachhaltigkeit?

Grafik Von Maren Jewllery zeigt den Verlauf von der Handwerkskunst in den 80er Jahren bis hin zur Nachhaltigkeit in der nächsten Dekade

Vgl. Studie McKinsey aufgerufen am 25.09.2023

Umwelt- und Sozialaspekte in der Modebranche – ist ein Umdenken notwendig?

Nach Ansicht von Organisationen wie Greenpeace und der britischen Journalistin Kate Fletcher, der Begründerin des Konzepts "Slow Fashion", sollte der wirtschaftliche Erfolg nicht mehr allein anhand von Umsatz und Gewinn gemessen werden. Organisationen wie Greenpeace sowie Expert*innen wie Kate Fletcher argumentieren, auch die Umweltbilanz und das soziale Engagement in die Bewertung einzubeziehen. Diese neue Perspektive fordert von Unternehmen eine ganzheitliche Betrachtung ihrer Geschäftstätigkeit, bei der Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung eine entscheidende Rolle spielen.

Ein zentraler Punkt in diesem Umdenkprozess hin zu nachhaltiger Mode betrifft die Produktions- und Verkaufszyklen. Anstatt monatliche Kollektionen für die ganze Welt oder Kontinente zu entwickeln, was zu einer massiven Überproduktion und Ressourcenverschwendung führt, sollten Unternehmen in Zukunft verstärkt auf regionale oder nationale Produktionen setzen. Dies ermöglicht kürzere Lieferketten und eine bessere Anpassung an die Bedürfnisse und Kulturen vor Ort. Durch diese Maßnahme kann die Modeindustrie einen wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und ökologischer Verantwortung gehen. Bei den Fast Fashion-Riesen dominiert jedoch nach wie vor die altbekannte Wachstumsformel „immer mehr, immer öfter“. Und die Bereitschaft der marktführenden Marken auf die damit einhergehenden Umsätze zu verzichten hält sich nach wie vor in Grenzen.

Fazit

Egal, ob im Luxussegment oder nicht, der Bedarf, Umwelt- und Sozialaspekte stärker in der Modebranche zu berücksichtigen, birgt nicht nur für Unternehmen erhebliche Herausforderungen, sondern stellt auch Konsument*innen vor die Aufgabe, ihr Kaufverhalten grundlegend anzupassen und sich an neue Angebots- und Preisstrukturen zu gewöhnen. Auch wenn die Bereitschaft da ist, zukünftig mehr für nachhaltige Mode zu investieren, kann langfristig nur ein radikales Umdenken in der Bewertung wirtschaftlicher Erfolge zusammen mit einem kompletten Systemwandel in der Wertschöpfungskette der Unternehmen zu einem nachhaltigen Erfolg führen. Solange dieser Wandel bei den meisten Unternehmen noch den aktuellen Herausforderungen unterlegen ist, bleibt die umfassende Berücksichtigung von Umwelt- und Sozialaspekten in der Modebranche für viele Unternehmen und Verbraucher*innen eine Herausforderung.

Gilt dasselbe auch für Schmuck? 

Auch in der Schmuckbranche gewinnen Themen wie Transparenz, Materialherkunft und soziale Verantwortung zunehmend an Bedeutung. Verbraucher*innen interessieren sich verstärkt dafür, woher Edelmetalle und Edelsteine stammen und unter welchen Bedingungen Schmuck hergestellt wird.

Bei Maren Jewellery setzen wir auf recycelte Edelmetalle, Labor-Diamanten und transparente Informationen zu unseren Materialien und Herstellungsprozessen. Darüber hinaus beschäftigen wir uns kontinuierlich mit der Weiterentwicklung unserer Lieferketten, Verpackungen und Produktionsprozesse.

Unser Ziel ist es, hochwertige Schmuckstücke zu schaffen, die Design, Qualität sowie Transparenz bei Materialien und Herstellungsprozessen miteinander verbinden.

Häufige Fragen

Wann gilt Mode als nachhaltiger?

Ob Mode als nachhaltiger bezeichnet werden kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine einzelne Eigenschaft reicht dafür in der Regel nicht aus. Viele Marken verfolgen unterschiedliche Ansätze und setzen Schwerpunkte in Bereichen wie Materialien, Herstellung oder Langlebigkeit.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • Materialien: Der Einsatz von Bio-Baumwolle, Hanf, TENCEL™ Lyocell oder recycelten Fasern.
  • Herstellung: Maßnahmen zur Reduzierung von Energie- und Wasserverbrauch sowie ein möglichst sparsamer Einsatz von Chemikalien.
  • Arbeitsbedingungen: Informationen über Arbeitsstandards und Maßnahmen zum Schutz der Menschen entlang der Lieferkette.
  • Langlebigkeit: Hochwertige Verarbeitung und zeitloses Design, damit Kleidungsstücke möglichst lange getragen werden können.
  • Reparatur und Wiederverwendung: Angebote zur Reparatur, Secondhand oder Upcycling können dazu beitragen, die Nutzungsdauer von Kleidung zu verlängern.
  • Transparenz: Offen zugängliche Informationen zur Herkunft der Materialien, zu Lieferketten und zu Produktionsprozessen.
  • Ressourcenschonung: Maßnahmen zur Vermeidung von Überproduktion, zur Reduzierung von Abfällen oder zum effizienteren Umgang mit Ressourcen.

Nicht jede Marke erfüllt alle dieser Kriterien. Deshalb lohnt es sich, die bereitgestellten Informationen, Zertifizierungen und Nachhaltigkeitsberichte genauer anzusehen und verschiedene Aspekte miteinander zu vergleichen.

High-End Fashion: Kann Luxus und Nachhaltigkeit zusammenpassen?

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen können sich Luxus und Nachhaltigkeitsaspekte ergänzen. Ob ein Produkt oder eine Marke tatsächlich verantwortungsvoll handelt, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab und sollte anhand konkreter Informationen beurteilt werden.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • Langlebige Qualität: Hochwertige Materialien und sorgfältige Verarbeitung können dazu beitragen, dass Kleidungsstücke oder Accessoires über viele Jahre getragen werden.
  • Zeitloses Design: Designs, die nicht auf kurzlebigen Trends basieren, können eine längere Nutzungsdauer fördern.
  • Materialien: Manche Marken setzen auf Materialien mit nachvollziehbarer Herkunft oder recycelte beziehungsweise zertifizierte Rohstoffe.
  • Transparenz: Informationen zu Lieferketten, Herstellung und Unternehmensstandards helfen Verbraucher, Kaufentscheidungen besser einzuordnen.
  • Verantwortungsvolle Herstellung: Einige Unternehmen veröffentlichen Angaben zu Arbeitsbedingungen, Umweltmanagement oder unabhängigen Zertifizierungen.

Luxus allein ist jedoch kein Hinweis auf Nachhaltigkeit. Ebenso wenig bedeutet ein hoher Preis automatisch, dass Umwelt- oder Sozialstandards eingehalten werden. Deshalb lohnt es sich, Informationen zu Materialien, Herstellung und Unternehmensstandards genauer anzusehen und verschiedene Marken miteinander zu vergleichen.

Welche Maßnahmen ergreifen Luxusmarken zur Berücksichtigung von Umwelt- und Sozialaspekten?

Der Begriff „nachhaltige Luxusmarke“ lässt sich nicht eindeutig definieren. Unternehmen verfolgen unterschiedliche Ansätze und setzen verschiedene Schwerpunkte – beispielsweise bei der Materialauswahl, der Transparenz ihrer Lieferketten, dem Umweltmanagement oder sozialen Standards. Deshalb ist es schwierig, Marken pauschal als „nachhaltig“ zu bezeichnen.

Einige Luxus- und Premium-Marken veröffentlichen Informationen zu ihren Maßnahmen in Bereichen wie verantwortungsvoller Materialbeschaffung, Lieferketten, Arbeitsbedingungen, Ressourceneffizienz oder unabhängigen Zertifizierungen. Welche Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden und welchen Umfang sie haben, kann jedoch von Unternehmen zu Unternehmen und auch zwischen einzelnen Produktlinien variieren.

Wer sich für die Umwelt- und Sozialstandards einer Marke interessiert, sollte daher die veröffentlichten Nachhaltigkeitsberichte, Zertifizierungen sowie Informationen zu Materialien und Herstellungsprozessen prüfen. So lässt sich besser nachvollziehen, welche Maßnahmen ein Unternehmen tatsächlich umsetzt.

Warum wächst die Nachfrage nach nachhaltiger Mode?

Immer mehr Verbraucher möchten wissen, wie und aus welchen Materialien ihre Kleidung hergestellt wird. Deshalb achten viele beim Einkauf verstärkt auf Aspekte wie Materialherkunft, Transparenz der Lieferkette, Langlebigkeit und die veröffentlichten Informationen einer Marke zu Umwelt- und Sozialstandards.

Gleichzeitig wächst das Interesse an zeitlosen Produkten, die möglichst lange getragen werden können. Welche Kriterien dabei besonders wichtig sind, ist jedoch individuell und kann sich von Person zu Person unterscheiden.

F Symbol für Autorin Franka

Written by Franka

Franka ist Freelancerin in den Bereichen Marketing und Kommunikation und lebt mit ihrer kleinen Familie in München. Ihren Alltag versucht sie bewusst zu gestalten, um Stück für Stück mehr Nachhaltigkeit in ihr Leben zu integrieren.
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