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Handgefertigt am ChiemseeDeutschland

Gefertigt aus recyceltem Gold: nachhaltig , fair & zertifiziert

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Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft

Sustainability

Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte zuerst: Jeder Europäer verbraucht im Jahr durchschnittlich rund 14 Tonnen an Rohstoffen und produziert im Schnitt etwa 5 Tonnen Abfall. (1) Weltweit werden sogar über 100 Milliarden Tonnen Materialien aus der Natur entnommen, um unsere Wirtschaft am Laufen zu halten. (2) Die gute Nachricht: Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass diese Rohstoffe endgültig verloren sind oder Abfälle für immer auf Deponien, im Meer oder an anderen Orten landen müssen. Denn genau hier setzt die Idee der Kreislaufwirtschaft an.

Das ist keine neue Erfindung. Sagen wir einfach: Es wurde im Lauf der Geschichte zwischenzeitig vergessen, dass Rohstoffe endlich sind und wir nicht nur auf uns, sondern auch mal auf die Umwelt achten sollten. Eigentlich ist es das einzig logische: Wenn wenig von einem Rohstoff da ist, dann will man natürlich nichts davon verschwenden, also versucht man so sparsam damit umzugehen, wie möglich; und wenn möglich schaut man natürlich auch, dass man den Rohstoff wiederverwertet, sobald man ihn gebraucht hat. Reparieren, recyceln, wiederverwerten. Soweit schon mal das Grundlegende. Aber langsam.

Anferitgung eines Kunden Ringes
Hand mit recyceltem Gold

Lineare Wirtschaft oder Kreislaufwirtschaft?

Seit der industriellen Revolution, also seit der Zeit, als man sich noch wahnsinnig freute, wenn irgendwo massenhaft pechschwarzer Rauch rauskam, ist die Lineare Wirtschaft en vogue. Man stellt etwas her, dann benutzt man es, wenn es kaputt ist, wirft man es weg. Eine gerade Linie: Aus der Werkstatt auf den Wertstoffhof. Diese Art des Konsums ist eine gefährliche Einbahnstraße in Richtung ungebremsten Klimawandel.

Frauen Hände mit nachhalitgen Gold Ringen gelayert
Lose Labor Diamanten

Wenn alles so weitergeht:

Aktuelle Studien zeigen, wie groß die Herausforderung noch ist. Laut dem Circularity Gap Report 2025 stammen weltweit nur etwa 6,9 % der eingesetzten Materialien aus recycelten Quellen, der überwiegende Teil unserer Wirtschaft funktioniert also weiterhin linear. (2) Gleichzeitig verursachte die Weltwirtschaft zuletzt rund 53 Milliarden Tonnen Treibhausgasemissionen pro Jahr. (2) Um die globale Erwärmung auf möglichst 1,5 Grad zu begrenzen, müssten diese Emissionen bis 2030 drastisch sinken. (2) Kreislaufwirtschaft kann dabei eine entscheidende Rolle spielen: Durch langlebige Produkte, Wiederverwendung von Materialien und Recycling lassen sich Ressourcen schonen und Emissionen deutlich reduzieren. Doch der Report zeigt auch, dass Recycling allein nicht ausreichen wird – entscheidend ist ebenso, unseren Ressourcenverbrauch insgesamt zu überdenken und Produkte so zu gestalten, dass sie möglichst lange genutzt werden können. (2)

Wenn wir auf Kreislaufwirtschaft setzen:

Kreislaufwirtschaft bedeutet: Nutzung erneuerbarer Energien, eine längere Nutzungsdauer von Produkten und die Wiederverwertung von Materialien. Statt Rohstoffe einmal zu nutzen und anschließend zu entsorgen, bleiben sie möglichst lange im Kreislauf. So können Ressourcen geschont und Emissionen reduziert werden.

Doch wie groß die Herausforderung noch ist, zeigt der Circularity Gap Report 2025: Weltweit stammen derzeit nur rund 6,9 % der verwendeten Materialien aus recycelten Quellen. (2) Der Großteil unserer Wirtschaft funktioniert also weiterhin nach dem linearen Prinzip „nehmen – produzieren – wegwerfen“. Umso wichtiger ist es, Lösungen der Kreislaufwirtschaft konsequent auszubauen.

Goldener Stern mit Stei im Zentrum auf Papaier Verpackung liegend
Handgemachte Eheringe aus recyceltem Gold auf nachhaltigem hochwertigem Paper Case

Was kannst du tun?

Second Hand Shopping

Der wohl einfachste Weg, Konsum neu zu denken, ist Second Hand Shopping. Es gibt zahllose Plattformen, die Dir dabei helfen können, entweder Deinen ungetragenen Klamotten ein neues Leben zu schenken oder dir neue, gebrauchte Klamotten zu kaufen.

Rental

Auch das Ausleihen von Kleidung oder Schmuck kann eine gute Möglichkeit sein, Ressourcen zu sparen. Statt ein Produkt nur für einen kurzen Moment zu besitzen, kann es von mehreren Menschen genutzt werden. So verlängert sich die Lebensdauer eines Stücks und gleichzeitig wird weniger neu produziert. Gerade bei besonderen Anlässen oder wechselnden Trends kann das Mieten von Mode eine sinnvolle Alternative zum klassischen Konsum sein – für dich und für die Umwelt.

Upcycling

Bevor du etwas wegschmeißt, kannst du dir überlegen, ob da nicht noch mehr drinsteckt. Der Klassiker: Senfgläser als Wasserglas oder Joghurtbecher als Blumentöpfe. Aber dir fallen sicher noch viel mehr kreative Wege ein, mehr aus deinem „Abfall“ zu machen als Müll.

Verlobungsringe in Handarbeit gefertigt an Hand von Goldschmiedin
Urban Mining: Reste von Goldgüssen für Recycling auf einer Goldschmiedebank

Was tun wir bei Maren Jewellery?

Urban Mining

Wir bei Maren Jewellery verwenden für unseren Schmuck ausschließlich recycelte Edelmetalle: 18 Karat Recycling Gold sowie recyceltes 925 Sterling Silber. Das bedeutet, dass bereits vorhandene Edelmetalle – etwa aus Altgold oder Produktionsresten – wieder aufbereitet und erneut in den Materialkreislauf zurückgeführt werden. Da Edelmetalle ihre Qualität beim Einschmelzen nicht verlieren, können sie immer wieder verwendet werden, ohne an Wert oder Reinheit einzubüßen.

Durch dieses Prinzip der Wiederverwertung bleiben wertvolle Ressourcen im Umlauf und der Bedarf an neu gewonnenen Rohstoffen kann reduziert werden. Gerade bei Edelmetallen wie Gold ist das besonders sinnvoll, denn das Material ist bereits seit Jahrhunderten im Umlauf und lässt sich immer wieder neu formen und nutzen. (Schau mal, hier ist unser Urban Mining Journal).

Synthetische Eco Diamanten

Unsere Diamanten kommen aus dem Labor. Dadurch stellen wir nicht nur sicher, dass die Herkunft der Edelsteine immer klar ist, wir wissen auch, dass sie genau so rein sind, wie ihre natürlichen Vorbilder. (Dazu kannst du mehr in dem Journal Beitrag über im Labor gezüchtete Diamanten lesen.

Verpackung

Auch bei unserer Verpackung achten wir darauf, Materialien möglichst bewusst auszuwählen. Unsere Schmuckstücke werden entweder in einem Leinenbeutel aus europäischem Leinen aufbewahrt, die sich langlebig weiterverwenden lassen. Oder alternativ wird dein Schmuckstück in einer Papierverpackung verwahrt, die in Deutschland aus recyceltem Papier hergestellt werden und ebenfalls wieder recycelbar ist.

Dabei verzichten wir bewusst auf viele der Materialien, die bei klassischen Schmuckverpackungen üblich sind – etwa Kunststoffeinlagen oder Schaumstoff. Stattdessen setzen wir auf möglichst einfache, wiederverwertbare Materialien, die den Schmuck schützen und gleichzeitig Ressourcen schonen. (Schau doch bei unserem Verpackungs Journal vorbei.

Designed for Deconstruction

Unser Schmuck soll dir gehören, immer ein Teil von dir sein und dich dein Leben lang begleiten können. Doch was, wenn dein Geschmack sich verändert und dir dein Lieblingsstück plötzlich nicht mehr so gefällt? Kein Problem. Weil wir nur reines Edelmetall verwenden, lassen sich alle Maren Jewellery Schmuckstücke wieder einschmelzen und neu zusammensetzen.

Made For You

Dein Schmuck sollte nur dir gehören. Deswegen wird er auch erst dann produziert, wenn du ihn dir bestellst. So lassen sich wertvolle Ressourcen sparen und jedes Schmuckstück ist ein Unikat. Genauso wie du.

Quellen:

(1) European Environment Agency, „Europe’s circular economy in facts and figures“ [Online] Available: https://www.eea.europa.eu/en/analysis/publications/europes-circular-economy-in-facts. Accessed on 2026.03.13

(2) Circle Economy. (2025). "The circularity gap report 2025". [Online] Available: https://cgr-reports.s3.eu-west-1.amazonaws.com/cgr-2025-6f75f118/CGR+Global+2025+-+Report.pdf Accessed on 2026.03.13

M Symbol für Autor Moritz Hackl

Written by Moritz Hackl

Moritz ist Texter, Blogger und Journalist und lebt in München. Am liebsten schreibt er über die schönen Dinge des Lebens - wie zum Beispiel über nachhaltigen Schmuck.
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