Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft

Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte zuerst: Jeder Europäer verbraucht im Jahr durchschnittlich 14 Tonnen an Ressourcen und produziert im Schnitt 5 Tonnen Abfall. Alle Menschen zusammen schaffen sogar 100 Milliarden Tonnen. Die gute: Das heißt nicht, dass diese Rohstoffe zwangsläufig aufgebraucht werden und auch nicht, dass der Abfall für immer auf den Wertstoffhöfen, im Meer oder gar im Weltall wesen muss. Denn dafür gibt es die Kreislaufwirtschaft.

Das ist keine neue Erfindung. Sagen wir einfach: Es wurde im Lauf der Geschichte zwischenzeitig vergessen, dass Rohstoffe endlich sind und wir nicht nur auf uns, sondern auch mal auf die Umwelt achten sollten. Eigentlich ist es das einzig logische: Wenn wenig von einem Rohstoff da ist, dann will man natürlich nichts davon verschwenden, also versucht man so sparsam damit umzugehen, wie möglich; und wenn möglich schaut man natürlich auch, dass man den Rohstoff wiederverwertet, sobald man ihn gebraucht hat. Reparieren, recyceln, wiederverwerten. Soweit schon mal das Grundlegende. Aber langsam.

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Lineare Wirtschaft oder Kreislaufwirtschaft?

Seit der industriellen Revolution, also seit der Zeit, als man sich noch wahnsinnig freute, wenn irgendwo massenhaft pechschwarzer Rauch rauskam, ist die Lineare Wirtschaft en vogue. Man stellt etwas her, dann benutzt man es, wenn es kaputt ist, wirft man es weg. Eine gerade Linie: Aus der Werkstatt auf den Wertstoffhof. Diese Art des Konsums ist eine gefährliche Einbahnstraße in Richtung ungebremsten Klimawandel.

Ringe mit Diamanten

Wenn alles so weitergeht:

Wenn wir unseren Konsum nicht neu denken, sondern bei der Linearen Wirtschaft bleiben, dann wird sich die Temperatur der Erde in den nächsten 20 Jahren nach Berechnungen des Circularity Gap Reports von Circle Economy um 4-6 Grad Celsius erhöhen. Der Ausstoß der Emissionen wird bis 2030 auf 65 Milliarden Tonnen Co2 steigen. Und auch wenn sich alle Länder an die Abmachungen des Pariser Klimavertrages halten, wird sich die Erde bis 2030 um 3,2 Grad erwärmen.

Wenn wir auf Kreislaufwirtschaft setzen:

Kreislaufwirtschaft bedeutet: Nutzung von regenerativen Energien, Verlängerung der Nutzbarkeit von Produkten und Wiederverwertung von Abfällen. Wenn Lösungswege der Kreislaufwirtschaft auf diese Szenarien angewendet werden, zeigt sich: Die Erderwärmung kann bis 2030 unter 2 Grad Celsius bleiben! Doch: Der Circulatity Report 2020 hat gezeigt, dass nur 8,6% der Wirtschaft kreisläufig ist. Also muss etwas getan werden!

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Was kannst du tun?

Second Hand Shopping

Der wohl einfachste Weg, Konsum neu zu denken, ist Second Hand Shopping. Es gibt zahllose Plattformen, die Dir dabei helfen können, entweder Deinen ungetragenen Klamotten ein neues Leben zu schenken oder dir neue, gebrauchte Klamotten zu kaufen.

Rental

Wir bei Maren Jewellery arbeiten mit Unown zusammen. Das ist eine Firma, bei der Du Mode, Schmuck und allerlei Schätze ausleihen kannst. So hast du die Vorteile einer ständig wechselnden Kleiderauswahl, ohne den Nachteil des linearen Konsums. Win Win!

Upcycling

Bevor du etwas wegschmeißt, kannst du dir überlegen, ob da nicht noch mehr drinsteckt. Der Klassiker: Senfgläser als Wasserglas oder Joghurtbecher als Blumentöpfe. Aber dir fallen sicher noch viel mehr kreative Wege ein, mehr aus deinem „Abfall“ zu machen als Müll.

Was tun wir bei Maren Jewellery?

Urban Mining

Wir bei Maren Jewellery verwenden für unseren Schmuck ausschließlich recycelte Edelmetalle: 18 Karat Recycling Gold, Weiß- und Gelbgold, sowie recyceltes 925 Sterling Silber. (Schau mal, hier ist unser Urban Mining Journal.)

Synthetische Eco Diamanten

Unsere Diamanten kommen aus dem Labor. Dadurch stellen wir nicht nur sicher, dass die Herkunft der Edelsteine immer klar ist, wir wissen auch, dass sie genau so rein sind, wie ihre natürlichen Vorbilder. (Dazu kannst du mehr in dem Journal Beitrag Synthetische Eco Diamanten lesen.)

Verpackung

Unsere Verpackung ist umweltfreundlich und 100% recycelbar. (Schau doch bei unserem Verpackungs Journal vorbei.)

Designed for Deconstruction

Unser Schmuck soll dir gehören, immer ein Teil von dir sein und dich dein Leben lang begleiten können. Doch was, wenn dein Geschmack sich verändert und dir dein Lieblingsstück plötzlich nicht mehr so gefällt? Kein Problem. Weil wir nur reines Edelmetall verwenden, lassen sich alle Maren Jewellery Schmuckstücke wieder einschmelzen und neu zusammensetzen.

Made For You

Dein Schmuck sollte nur dir gehören. Deswegen wird er auch erst dann produziert, wenn du ihn dir bestellst. So lassen sich wertvolle Ressourcen sparen und jedes Schmuckstück ist ein Unikat. Genauso wie du.

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Written by: Moritz Hackl

Moritz ist Texter, Blogger und Journalist und lebt in München.
Am liebsten schreibt er über die schönen Dinge des Lebens -
wie zum Beispiel über nachhaltigen Schmuck.