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Handgefertigt am ChiemseeDeutschland

Gefertigt aus recyceltem Gold: nachhaltig , fair & zertifiziert

WhatsApp Chat mit Designerin Helge Maren: +491725838644

Working Together

Working Together

Design & Maker

Von Hand zu Handwerk

Das Schmuckhandwerk ist unsere große Leidenschaft. Deshalb ist es uns besonders wichtig, dass all unsere Partner ebenso für die Rohstoffe und die Nachhaltigkeit brennen, wie wir das tun. Denn: Das Schmuckstück, das wir designen kann immer nur so gut sein, wie die Materialien, die wir zur Grundlage nehmen – und damit so gut, wie unsere Partner.

Verlobungsringe in Handarbeit gefertigt an Hand von Goldschmiedin
Responsible Hewellery Council
Certified Member
COP 0000 6763
LGM 0000 6764

Zertifizierungen

Nachhaltigkeit und Transparenz spielen für uns bei Maren Jewellery eine wichtige Rolle. Deshalb arbeiten wir mit zertifizierten Partnern entlang unserer Lieferkette und lassen auch unser eigenes Unternehmen regelmäßig überprüfen. Maren Jewellery ist B Corp zertifiziert, Mitglied des Responsible Jewellery Council (RJC) und wurde von der unabhängigen Plattform Good On You mit „Great“ bewertet.

Auch viele unserer Partner verfügen über anerkannte Zertifizierungen. Unsere Scheideanstalt C. Hafner arbeitet unter anderem nach dem RJC Chain of Custody Standard und verfügt über den LBMA Good Delivery Status. Unsere Labordiamanten stammen beispielsweise von Herstellern wie Diamond Foundry, einer zertifiziert klimaneutralen Firma, oder Fenix Diamonds, deren Produktion nach Standards wie SMETA und SCS-007 Jewelry Sustainability Standard geprüft wird. Weitere Partner wie Schofer (RJC-zertifiziert, ISO 9001:2015) oder Hoover & Strong (SCS Certified Responsible Source) verfügen ebenfalls über international anerkannte Zertifizierungen.

Durch diese Zusammenarbeit mit zertifizierten Partnern möchten wir sicherstellen, dass unsere Materialien möglichst transparent und verantwortungsvoll entlang der Lieferkette verarbeitet werden.

18 Karat Recycling Gold

Unser nachhaltiger Schmuck besteht zu einem großen Teil aus Gold. Warum wir uns bewusst für recyceltes Gold entschieden haben, kannst Du ausführlicher in unserem Journal über Urban Mining nachlesen. Ein wichtiger Partner dabei ist die Pforzheimer Scheideanstalt C. Hafner, mit der wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten.

Das Gold von C. Hafner stammt aus dem Recycling bereits vorhandener Edelmetalle. Im Recyclingprozess werden laut Hersteller rund 29 kg CO₂-Äquivalente pro Kilogramm recyceltem Gold verursacht. (1) Zum Vergleich: Studien gehen davon aus, dass bei neu gewonnenem Gold je nach Fördermethode zwischen etwa 16.000 und 32.689 kg CO₂-Äquivalente pro Kilogramm Gold entstehen können. (2)(3) Der Unterschied zeigt, wie groß der Einfluss der Rohstoffgewinnung auf die Klimabilanz von Gold sein kann.

C. Hafner arbeitet zudem mit einem CO₂-neutral zertifizierten Goldscheideprozess, der unter anderem auf Ökostrombasiert und durch die DEKRA-Zertifizierung zur CO₂-Neutralität von Feingold überprüft wird. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über den LBMA Good Delivery Status sowie den RJC Chain of Custody Standard, der Transparenz entlang der Edelmetall-Lieferkette unterstützt.

Die Scheideanstalt C. Hafner ist ein familiengeführtes Unternehmen aus Pforzheim mit über 170 Jahren Geschichte und rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ein Großteil der Edelmetalle stammt aus Deutschland und angrenzenden EU-Ländern und wird dort wieder in den Materialkreislauf zurückgeführt. Durch diese Zusammenarbeit können wir bei Maren Jewellery Edelmetalle einsetzen, deren Herkunft und Verarbeitung nachvollziehbar dokumentiert sind.

Schöner kann Gold nicht werden.

Verlobungsringe von Maren Jewellery aus recyceltem Gold und Labordimanten vor Korallenstein Hintergrund
Ein mit Labor Diamanten besetzer Verlobungsring aus recyceltem Gold mit einem zarten Blütenmuster
Hand mit recyceltem Gold
besondere, breite Eheringe aus recyceltem Gold und mit Labordiamanten besetzt.

Synthetische Eco Diamanten

Der Rohstoff, der bei uns am zweithäufigsten zum Einsatz kommt, sind Diamanten. Für unsere Schmuckstücke verwenden wir im Labor hergestellte Diamanten statt neu geförderter Naturdiamanten. Ein Grund dafür ist die bessere Nachvollziehbarkeit der Lieferkette: Nach Angaben unserer Lieferanten können die von uns verwendeten Diamanten bis zu ihrem Ursprung dokumentiert werden. Wenn Du mehr über dieses Thema erfahren möchtest, schau gern in unserem Journal über synthetische Diamanten vorbei.

Wir arbeiten unter anderem mit den Herstellern Fenix Diamonds (Belgien/Indien) und Diamond Foundry  (USA) zusammen. Beide Unternehmen produzieren Diamanten im Labor und legen nach eigenen Angaben großen Wert auf Transparenz entlang der Lieferkette. Bei Fenix Diamonds kann die gesamte Produktionskette – von der Züchtung über das Schleifen bis zum fertigen Diamanten – nachvollzogen werden. Das Unternehmen beschäftigt rund 800 Mitarbeiter*innen und produziert seine Diamanten in Indien. Die Produktion wird teilweise mit Solarenergie betrieben und ist unter anderem nach SMETA sowie dem SCS-007 Jewelry Sustainability Standard zertifiziert.

Ein weiterer Partner ist Diamond Foundry aus Kalifornien. Das Unternehmen stellt seit 2012 im Labor gezüchtete Diamanten her und ist nach eigenen Angaben als Certified Carbon Neutral Company zertifiziert. Auch hier wird die Produktion laut Unternehmensangaben klimaneutral betrieben.

Labordiamanten besitzen die gleichen chemischen und optischen Eigenschaften wie natürliche Diamanten. Gleichzeitig zeigen Studien, dass die Gewinnung natürlicher Diamanten aus Minen mit erheblichen Eingriffen in Landschaft und Ökosysteme verbunden sein kann. So entstehen beim Abbau eines Karats Rohdiamant laut Studien zwischen 3.100 und 4.350 Tonnen Abraum sowie etwa 2.675 Tonnen belasteter Erdmaterialien. (4)(5) Zudem werden für die Förderung eines Karats Naturdiamant durchschnittlich etwa 108,5 kg CO₂-Äquivalente angegeben. (6)

Zum Vergleich: Für im Labor gezüchtete Diamanten werden in Studien durchschnittlich etwa 11,8 kg CO₂-Äquivalente pro Karat angegeben. (4) Diese Werte können je nach Energiequelle und Produktionsverfahren variieren. Auch bei der Herstellung von Labordiamanten wird Energie benötigt, weshalb viele Hersteller zunehmend auf erneuerbare Energien setzen. Nach Angaben unserer Partner nutzen sowohl Fenix Diamonds als auch Diamond Foundry teilweise erneuerbare Energiequellen und geben an, klimaneutral zu arbeiten.

Durch die Zusammenarbeit mit diesen Partnern möchten wir erreichen, dass Herkunft, Verarbeitung und Lieferketten unserer Diamanten möglichst transparent nachvollziehbar sind. vorbei.

Ohrstecker

Ein kleines Detail, das bei Ohrsteckern oft übersehen wird, sind die Ohrrückstecker. Diese unscheinbaren Komponenten werden in der Schmuckindustrie häufig in großen Stückzahlen produziert, ohne dass immer klar nachvollziehbar ist, wo sie hergestellt werden und unter welchen Bedingungen.

Deshalb war es uns wichtig, Partner zu finden, die transparent über ihre Produktion informieren. Heute arbeiten wir unter anderem mit Hoover & Strong in den USA sowie Cooksongold im Vereinigten Königreich zusammen.

Hoover & Strong ist ein familiengeführtes Unternehmen, das seit 1912 besteht und rund 75 Mitarbeiter*innen beschäftigt. Das Unternehmen stellt Komponenten für die Schmuckindustrie her und arbeitet unter anderem nach dem SCS Certified Responsible Source Standard. Zusätzlich setzt Hoover & Strong verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung von Umweltbelastungen um, etwa durch Wasseraufbereitung und effizientere Raffinationsverfahren.

Auch Cooksongold, einer der führenden Edelmetallhersteller für die Schmuckindustrie in Großbritannien, verfügt über eine Zertifizierung nach dem Responsible Jewellery Council Chain of Custody Standard (RJC CoC). Dieser Standard dient dazu, Edelmetalle entlang der Lieferkette nachvollziehbar zu dokumentieren und regelmäßig überprüfen zu lassen

Durch die Zusammenarbeit mit solchen Partnern können wir auch bei den kleinsten Bestandteilen unserer Schmuckstücke nachvollziehen, wo sie produziert werden und nach welchen Standards gearbeitet wird.

Schmuckdesignerin Helge Maren Hauptmann zeichnet Schmuckstücke per Hand

Schmuck zu designen kann ein Puzzle sein

Unsere Essential Kette

Da kommt Schofer ins Spiel. Eine Pforzheimer Produktionsstätte für wunderbar feingliedrige Ketten. Schofer stellt für uns aus 18 Karat Recycling Gold die reduzierte Essential Kette her. Das ist eine unglaublich filigrane Kette – und wir sind mehr als froh, einen Partner gefunden zu haben, der die fachliche Kenntnis und die Expertise mitbringt, diese genauso herzustellen, wie wir uns das vorgestellt haben. Es freut uns auch sehr, dass Schofer RJC-zertifiziert ist.

Frau mit Ketten Layering, Silber und Gold Kette

Unsere Silber Ketten

Weil wir unsere Silber Ketten aus recyceltem 925 Sterling Silber anbieten wollten, gab es für uns nur eine Wahl: Fischer. Ein Unternehmen aus Idar-Oberstein, dessen Werte so verlässlich sind, wie die Materialien, die sie verarbeiten – und das seit über 70 Jahren. Aber vor allem: Sie sind genauso anspruchsvoll, wie wir es sind. Ein Handwerkbetrieb, der die Produktion unserer Ketten so ernst nimmt, als hätten sie diese selbst designt. Schmuck zu designt kann hin und wieder wie ein Puzzle sein. Wir wissen, welche Materialien wir brauchen, um Schmuckstück herzustellen. Aber wo sollen wir sie nur finden? Manchmal hat man Pech und es gibt sie einfach nicht. So zum Beispiel: Nachhaltig Kettenverschlüsse. Aber für genau solche Fälle haben wir unsere Werkbank. Deshalb haben wir uns hingesetzt und sie selbst designed. Damit haben wir also die Rohstoffe für: Ringe, Anhänger und Ohrringe. Für Ketten haben wir sogar schon alles. Aber: Rohstoffe sind keine Schmuckstücke. Deshalb brauchen wir noch eine Gießerei, die unser Gold, unser Silber in die richtige Form bringt.

Maren Production Chain

Klare graphische Aufstellung der Production Chain der nachhaltigen Schmckfirma Maren Jewellery

Unsere Gießerei

Kauselmann ist eine Gießerei, die gänzlich auf Minengold verzichtet und in Pforzheim produziert. Die Gießerei arbeitet nach eigenen Angaben mit klaren Prinzipien: verantwortungsvolle Arbeitsbedingungen, der Verzicht auf Minengold und ein möglichst ressourcenschonender Produktionsprozess Deshalb hat die Gießerei sich auch dazu entschieden, statt – wie üblich – ihre Güsse in Plastiktüten zu versenden, Papiertüten zu verwenden. Damit sparen sie mehrere Millionen Plastiktüten ein! Wo sie aber nicht sparen: Schmuck in bester Qualität, passgenau nach unseren Vorgaben. Doch der reine Guss ist noch kein fertiges Schmuckstück. Jetzt gilt es zu polieren.

Geschmolzenes flüssiges Gold wird zu Schmuck gegossen

Unser Juwelenfassermeister

Wir halten kurz fest: Unser Gold und Silber wurde gegossen und poliert. An die Ohrstecker wurden Ohrrückstecker angebracht. Unsere Ketten wurden gefertigt. Und wir haben Labor Diamanten. Aber wie werden die Diamanten Teil des Schmucks? Dafür gibt es Juwelenfassermeister Wilhelm Kling und seine Tochter Julia Kling. Ein Traditionsunternehmen aus Pforzheim, das seit 1875 seinem Handwerk nachgeht. Das sind 145 Jahre Erfahrung. Erfahrung, die viele namenhafte, Kunden überzeugt. Hier sitzt jeder Handgriff, was auch jeder Maren Jewellery Kunde bezeugen kann.

Detailaufnahme wie Wilhelm Kling Labordiamanten in nachhaltigen Schmuck von Maren Jewellery fasst

Der letzte Blick

Jetzt liegen sie alle vor uns auf der Werkbank: Die Ketten und Ringe, Armbänder und Ohrringe. Und wir wären nicht Maren Jewellery, wenn wir nicht selbst noch einmal Hand anlegen würden. Schließlich ist es das, was wir lieben, das, was uns begeistert und fasziniert: Die Suche nach dem perfekten Schmuckstück. Wir kümmern uns um die finale Politur und Qualitätskontrolle, selbstverständlich arbeiten wir umweltschonend – ohne giftige Chemikalien, weshalb wir beispielsweise Zitronensäure statt toxischer Säuren für unsere Beize verwenden. Deshalb kannst Du Dir sicher sein: Jedes unserer nachhaltigen Schmuckstücke geht durch viele gewissenhafte Hände, wird von vielen fachkundigen Augen betrachtet und bekommt genau das, was es braucht, um eins zu sein: Dein neues Lieblingsstück.

Quellen:

(1) Dr. Philipp Reisert, „Was ist nachhaltiger Goldgewinnung oder Goldrecycling“ [Online] Available: https://blog.c-hafner.de/oekologischer-fussabdruck-wasist-nachhaltiger-goldgewinnung-oder-goldrecycling/. Accessed on 2021.05.10

(2) Fritz, B.; Aichele, C.; Schmidt, M., „Environmental impact of high-value gold scrap recycling“ The International Journal of Life Cycle Assessment. 2020

(3) World Gold CounciL, „Gold and climate change –Current and future impacts“ [Online] Available:https://issuu.com/christinadianparmionova/docs/gold_and_climate_change-current_and_future_impacts.Accessed on 2021.03.19

(4) Dr Gbemi Oluleye – Research Fellow Centre for Environmental Policy, Imperial College London, „Environmental Impacts of Mined Diamonds“ 2019

(4) Better Diamond Initiative, „Environmental cost of Mined Diamonds is alarming“ [Online] Available:https://betterdiamondinitiative.org/environmental-costof-mined-diamonds-is-alarming/. Accessed on 2021.05.18

(6) Standford Magazin, Andy Martin, „A Man-Made Diamond Is Forever, Too: Nitty-gritty“ Online] Available: https://stanfordmag.org/contents/a-man-made-diamondis-forever-too-nitty-gritty. Accessed on 2021.05.18

Aus diesem Blogpost

 
Mini Verlobungsring, feiner recycelter Goldring mit weißem Labor Diamanten besetzt
 
M Symbol für Autor Moritz Hackl

Written by Moritz Hackl

Moritz ist Texter, Blogger und Journalist und lebt in München. Am liebsten schreibt er über die schönen Dinge des Lebens - wie zum Beispiel über nachhaltigen Schmuck.
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